NEWS 22. September 2026
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Sorgenfalten: Zur bereits unübersichtlichen Lage mit den Nahost-Konflikt(en), wo jetzt nicht nur die Straße von Hormus durch den Iran, sondern auch noch die Meerenge Bab al-Marab durch die Huthi blockiert wird - mit fatalen Folgen für den Ölpreis - kommen noch Inflations- und Wachstumssorgen hinzu. Die Wahlergebnisse in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern tangieren die Märkte bisher hingegen kaum, der Dax bewegt sich um die 25.500 Punkte. Es bleibt abzuwarten, ob es noch zu größeren Verwerfungen in der Bundesregierung kommt. Alte und neue Probleme ist somit unser Marktbericht überschrieben.
ZUM MARKTBERICHT
Konjunktur & Märkte
Konjunktur
 
Nadège Dufossé, Candriam
Bislang robust
Bisher hat die Wirtschaft dem Iran-Krieg und den höheren Energiepreisen besser standgehalten als von vielen erwartet. So überrascht die Konjunktur auf beiden Seiten des Atlantiks positiv, nur in China enttäuscht sie. Nadège Dufossé geht auch für 2027 von einem robusten Gewinnwachstum der Unternehmen aus.
MEHR ERFAHREN
Fehlende Reformen: Mit der hohen und vermutlich weiter ansteigenden Staatsquote in Deutschland setzt sich Klaus Bauknecht kritisch auseinander. Für den Volkswirt eine der Ursachen für die Wachstumsschwäche unseres Landes. >
Inflation und Notenbanken: Die Fed wie die Bank of Japan haben einen weiteren Zinsschritt unternommen. Für Naomi Fink sind diese beiden Entscheidungen ein klarer Indikator für die Absicht, sich von der lockeren Geldpolitik zu verabschieden. >
Fed-Entscheidung: Wie erwartet hat die Fed die Zinsen um 25 Basispunkte angehoben und will jetzt vor allem die Inflation weiter im Auge behalten. Eric Winograd erwartet in diesem Jahr deshalb noch einen weiteren Zinsschritt. >
Aktien, ETFs und Fonds
Aktien, ETFs und Fonds
Europa-Aktien I: Die Analysten von DJE-Kapital vergleichen im Chart des Monats den MSCI Europe Index mit der aktuellen Konjunktur in Europa. Während letztere schwächelt, zeigt die MSCI-Kurve steil nach oben. Was sind die Gründe dafür? >
Europa-Aktien II: Auch Paul Doyle sieht die Konjunktur in Europa Fahrt aufnehmen und Anleger haben vor allem bei Finanz- und Industriewerten Chancen. Insgesamt sieht er mehr Potenzial bei zyklischen Unternehmen als bei defensiven. >
Enguerrand Artaz, LFDI
Europas Börsen
2025 wurde zum Jahr Europas an den Märkten und für dieses Jahr sah es lange ebenfalls gut aus. Die Konjunkturprogramme in Deutschland weckten Hoffnungen und die Bewertungslücke gegenüber den USA war groß. Doch inzwischen sieht die Lage weniger rosig aus, doch die Börsen trotzen diesen Gegenwinden. Nach Enguerrand Artaz ist das größte Problem Europas - Europa.
LESENSWERT
Chancen à la française: Werner Rehmet hat sich wieder auf die Suche nach Dividenden-Aristokraten gemacht und ist in unserem Nachbarland fündig geworden. Er stellt ein Elektronik- und ein Energieunternehmen vor und einen ETF. >
Japan-Aktien: Die Aktien des Landes befinden sich im Aufwind, das Narrativ der "verlorenen Jahrzehnte" scheint überwunden zu sein. Naoki Kamiyama hat sich den TOPIX und den Nikkei näher angesehen und Gewinnersektoren identifiziert. >
Zinsschock und Aktien: Zinsen und Rendite von US-Staatsanleihen bewegen sich auf neuen Hochs, der Druck auf den Anleihenmarkt bleibt hoch. Noch ist dies kein Alarmsignal für Aktien. Ulrich Urbahn stellt drei Thesen für Anleger vor. >
Anleihen 
Nachhaltigkeit
Bonds aktuell: Wir stellen interessante, meistgehandelte und neu handelbare Euro- und Fremdwährungsanleihen an der Börse München vor. Gemeinsam mit dem unermüdlichen Bonds-Team der Baader Bank AG. >
Devisen & Anleihen: Aktuell sieht Henriette Le Mintier Chancen bei Absolute-Return-Strategien, die flexibel in Staats- und Unternehmensanleihen, variabel verzinsliche Papiere und Wandelanleihen investieren und setzt auf Inflationsschutz. >
Inflationsgebundene Anleihen: Wer sich über die Besonderheiten sowie die Vor- und Nachteile dieser Anleihen-Art - der sogenannten "Linker" - noch einmal kurz informieren möchte, liegt bei dem Kurz-Video der Börsenbuben genau richtig. >
Krypto und Energie
Nachhaltigkeit
Bitcoin: Stephen Coltman untersucht die Auswirkungen der Fed-Entscheidung und des gescheiterten Clarity-Acts in den USA auf die Entwicklung bei Krypto. Die Reaktion hält der Krypto-Experte des ETF-Anbieters 21Shares für durchwachsen. >
Energiekrise: Die Energiekrise nimmt weiter Fahrt auf, Auslöser ist vor allem der Irankonflikt. Die hohen Preisen nähren Inflations-, Zins- und Konjunkturgefahren. Doch vieles ist auch hausgemacht, Robert Halver hält uns den Spiegel vor. >
Die Börsenbuben - Börse unplugged
Die Börsenbuben
Die Fed entscheidet - Trump leidet
Die Börsenbuben Mani Schmid und Uli Kirstein besprechen nach der etwas längeren Sommerpause, was sich im Dax getan hat seit dem letzten Allzeithoch. Sie gehen auch auf die jüngsten Zinsentscheide der Notenbanken Fed und EZB näher ein. Der US-Präsident wünscht sich einen Zinssatz von 1 Prozent, doch sein Notenbankchef macht da nicht mit und erhöht ganz einfach. Mani Schmid gibt Auskunft über die Auswirkungen. Außerdem: Die KI-Giganten warnen - vor der KI. Was hat es damit auf sich? Garantiert ohne KI die beiden im Gespräch:
MEHR IM VIDEO
 
Mani Schmid
In zwei Wochen wieder
Sie wollen live dabei sein bei den Börsenbuben, für eine Viertelstunde? Der nächste Termin findet am
Donnerstag, den 1. Oktober, um 15:00 Uhr statt. 

Über mangelnde Themen können wir nicht klagen, von Wahlen bis Ölpreis, und wer weiß, was der Dax inzwischen macht...
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Meist gelesen
Robert Halver spekuliert über die Gefahr einer Schuldenkrise in den USA. >
Imaru Casanova hält Goldminenbetreiber für überraschend widerstandsfähig. >
Robert Halver philosophiert auch noch über Nostalgie und Realität. >
Presseschau
 Ulrich Kirstein, Börse München
Magisch zum Erfolg
Das "Rekordhoch" findet bei den Benzinpreisen statt und führt zur "Benzin-Wut". Focus Money stellt "unsere besten Aktien" vor, Der Aktionär setzt auf "Magische Gewinne" und Börse Online verspricht uns sogar "Gesunde Gewinne". Es heißt ja, wir arbeiten zu wenig, dabei arbeiten immer weniger, dafür aber immer mehr. Motivationssteigernd ist das nicht.
NACHLESE
Oktoberfest: Noch ist September, doch in München hat das wichtigste Ereignis überhaupt begonnen: Die Wiesn. Heutzutage besucht man sie ganz überwiegend in Tracht, egal ob aus Rosenheim, Köln, Tokyo oder Melbourne anreisend. Warum eigentlich? Dazu ein paar Gedanken, was Tracht eigentlich bedeutet... >
Wir wünschen allen einen klaren Kopf und ausreichend Standfestigkeit, beides kann man in diesen Zeiten an der Börse, in der Politik und auf der Wiesn gleichermaßen gut gebrauchen.
Ulrich Kirstein und
das Team der Börse München
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