NEWS 14. April 2026
Newsletter Header
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Bann der Geopolitik: Die Eskalationsstufe dreht sich weiter, zumindest rhetorisch. Nachdem vergangene Woche aufgrund der Verhandlungen zwischen den USA und Iran Hoffnung aufkeimte und die Märkte ins Plus drehten, ging's nach dem Scheitern wieder bergab. Die Straße von Hormus bleibt ein Nadelöhr, egal ob der Iran oder die USA den Schiffsverkehr blockieren (wollen). Höhere Energiepreise und Inflation sind die Folge, die Weltwirtschaft ächzt. Der Nahostkonflikt bleibt also kursbestimmend, erklärt unser Marktbericht, in jeder Hinsicht.
ZUM MARKTBERICHT
Konjunktur und Märkte
Konjunktur
 
Kevin Thozet, Carmignac
Energie und Wachstum
Kevin Thozet blickt in die Historie und checkt den zeitlichen Horizont der Markreaktionen auf extreme Ölpreiserhöhungen ab. Von einem gemischten Reaktion in den ersten Wochen über ein deutliches Abwärtsrisiko nach 5 Wochen bis hin zu häufigen und längeren Kursverlusten ab der 9. Woche. Ein Muster, das sich bei Zinsen ähnlich zeigt.
WACHSTUMSBREMSE
Ein Schock für die Märkte: Der Iran hat aktuell die Oberhand, denn er beherrscht die Straße von Hormus. Trump ist unter Zugzwang. Diese Situation sorgt nach Felix Herrmann bei Aktien in Europa für eine adäquate Marktbereinigung. >
Irankrieg alarmiert EZB: Die Inflation steigt und dämpft das bereits schwache Wirtschaftswachstum. Die EZB ist handlungsbereit, theoretisch bereits am 30. April. Aber nach Felix Schmidt wird die Zentralbank die Lage erst noch beobachten.
>
Hoffnung auf Frieden: In seinen volkswirtschaftlichen Prognosen geht Ulrich Kater davon aus, dass die Aufräumarbeiten auch nach einem Friedensschluss die Weltwirtschaft noch eine Weile begleiten dürften. Normalität braucht Zeit. >
Aktien, ETFs und Fonds
Aktien, ETFs und Fonds
Old Economy: Still und leise gewinnen Aktien aus Bereichen wie Basiskonsumgüter, Gesundheitswesen und Energie an Beliebtheit bei den Anlegern. Kommt jetzt die "Rache der Dinosaurier", fragt deshalb Kurt Feuerman. >
Anlegerland Norwegen: theScreener aus der Schweiz analysiert spannende Aktien aus dem nördlichen Land, das aufgrund seiner Energieunabhängigkeit gegen geopolitische Konflikte resilienter aufgestellt ist. Es gibt dort einiges zu entdecken. >
Ulrich Meixner, Börse München
Meistgehandelt im März
Hohe Volatilität und starkes Handelsvolumen aufgrund des Krieges prägten den März. Kein Wunder, dass Rheinmetall an der Spitze der meistgehandelten Aktien lag, während in den USA Vertiv dem bisherigen Platzhirsch Nvidia den Rang ablief. Und immerhin 3.752 verschiedene Aktien wurden im März an der Börse München gehandelt.
MEISTGEHANDELTE WERTE
Schwellenländer im Aufwind: Die Straße von Hormus ist vor allem eine Straße nach Asien. Das setzt Länder wie Indien, Korea und Indonesien unter Druck, während rohstoffreiche Märkte in Südamerika profitieren, erklärt Patrick McKenna. >
Anleihen
Nachhaltigkeit
Global denken: Diversifikation ist Trumpf und das gilt auch bei Anleihen. Denn die hohe Korrelation zwischen den Ländern schwindet mehr und mehr, zu unterschiedlich ist die jeweilige Geldpolitik. Paul Grainger klärt über Anleihen auf. >
Wandelanleihen: Anleihen machen Investoren derzeit keine wirkliche Freude, zeitweise waren die Kursverluste sogar höher als bei Aktien. Ein Grund, an die Kombination von beiden Anlageklassen in unserem Video zu erinnern. >
Krypto und Rohstoffe
Krypto und Rohstoffe
Bitcoin und Gold: Stephen Coltman hat die Kapitalströme von Gold- und Krypto-ETPs miteinander verglichen: Über einen längeren Zeitraum weisen sie eine starke, negative Korrelation auf. Er ist der Meinung, dass beide Anlagen ins Depot sollten. >
Cash oder Gold: Der Goldpreis zeigt in den vergangenen Tagen eine deutliche Abwärtsbewegung, im Verein mit Aktien und Anleihen. Für Gerhard Winzer Zeit, Abstand von diesen Assetklassen zu nehmen und auf den Geldmarkt zu setzen. >
Adrian Fritz, 24Shares
Den Ölpreis vorab kennen
Während der Nahostkonflikt bereits eskalierte, passierte an den etablierten Finanzplätzen erst einmal nichts. Denn es war Wochenende und die wichtigen Börsen wie die CME in Chicago hatten geschlossen. Nicht so die Hyperliquid, deren Systeme 24/7 laufen. Adrian Fritz stellt diesen nützlichen Frühindikator für Derivate vor.
MEHR ERFAHREN
Die Börsenbuben auf dem Anlegertag München
Die Börsenbuben
Börsen auf Achterbahn
Gerade erst aufgenommenn - Die Börsenbuben: Der Nahostkrieg hat die Märkte weiterhin im Zangengriff: Verhandlungen und ihr Scheitern - und dann wollen nicht nur der Iran, sondern auch die USA die Straße von Hormus dicht machen. Der Dax fährt Achterbahn und die Anleger brauchen starke Nerven. Die Energiepreise dürften so oder so auf hohem Niveau verharren, die Inflation steigen. Grund für Die Börsenbuben Manfred Schmid und Ulrich Kirstein sich Gedanken über inflationsresistente Anlagen zu machen. Gibt es die überhaupt? Und helfen die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung der Wirtschaft, den Bürgern, der Börse?
GERNE REINSCHAUEN
 
Mani Schmid und Uli Kirstein
Die Börsenbuben - Live

Die nächsten Börsenbuben kommen wieder ganz normal in zwei Wochen am Donnerstag, den 30. April, um 15:00 Uhr.
Wer live für 15 Minuten dabei sein möchte, kann sich hier gerne kostenlos anmelden. Ansonsten folgt die Aufnahme wie immer auf unserem Youtube-Kanal.

HIER ANMELDEN
Tipps: Die Woche hat es wieder gezeigt: Die Märkte sind volatil und dürften es bleiben, dafür sorgt schon fast allein Donald Trump. Deshalb gibt Mani Schmid in nur 3 Minuten kurz Anleitungen zum richtigen Ordern in volatilen Märkten . >
Meist gelesen
Chris Hofmann mahnt zur Ruhe, denn Panik hat noch keinem Anleger geholfen. >
Naomi Fink zählt einiges auf, was Anleger derzeit nervös macht. >
Thomas Schumm mit neuen Aktien für Anleger an der Börse München. >
Presseschau
 Ulrich Kirstein, Börse München
Kaufchancen 
Die kurze Karfreitagswoche nimmt die Presseschau ins Visier. Der Aktionär setzt auf 7 starke Aktien, Börse Online entdeckt elektrisierende Kaufchancen und Focus Money kennt Dividenden ohne Ende. Und während die Gold- und Kakao-Preise sinken, klettern die Preise für Goldhasen auf ungeahnte Höhen - was ist nur mit den Osterhasen passiert?
MEHR LESEN
Anleger brauchen in diesen unberechenbaren Zeiten gute Nerven (und viel Schokolade). Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche, nutzen Sie Ihre Chancen.
Ulrich Kirstein und
das Team der Börse München
Weiterführende Links
Kurse | Nachrichten | Südseiten
Impressum
Bayerische Börse AG / Hopfen straße 4, 80 335 München / Telefon: + 49 89 549045-0 / E-Mail: info@boerse-muenchen.de / Vorstand: Dr. Robert Ertl, Andreas Schmidt / Registergericht: Amtsgericht München / HRB 131384 / USt-ID-Nr.: DE208207922
© 2025 Bayerische Börse AG
www.boerse-muenchen.de
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.