NEWS 24. März 2026
Newsletter Header
Sehr geehrte Damen und Herren,
Nahostkrieg: Erst drohten die USA, die iranischen Erdölfelder zu bombardieren, dann hieß es, erst einmal fünf Tage abwarten - wenn Donald Trump etwas kann, dann die Börsen in Bewegung halten. So verlief der Wochenbeginn umsatzstark und volatil. Von Waffenruhe im Nahen Osten kann jedoch leider keine Rede sein und zu "produktiven Gesprächen", wie Tramp es nannte, gehören bekanntlich zwei Seiten. "Der Dax bleibt volatil und anfällig", bringt es Charttechniker Martin Utschneider auf den Punkt. Der Krieg und seine Folgen lautet deshalb unser Marktbericht.
ZUM MARKTBERICHT
Konjunktur und Märkte
Konjunktur
 
Enguerrand Artaz
In der Zwickmühle
Das Gespenst der Stagflation macht die Runde, eine verstärkte Inflation gepaart mit fehlendem Wirtschaftswachstum. Auslöser ist der Krieg im Nahen Osten mit den deshalb stark erhöhten Energiepreisen. Enguerrand Artaz sieht die Geldhüter diesseits und jenseits des Atlantiks deshalb unter Druck: Was nun, was tun?
BESSER NICHTS TUN!
Zinsentscheide: Vergangene Woche hat neben der FED in den USA auch die Europäische Zentralbank in Frankfurt bekanntgegeben, nicht an der Zinsschraube zu drehen. Wir haben Stimmen zu ihrer aktuellen Geldpolitik eingefangen. >
Nahost-Krieg: Laut Ulrich Kater von der Deka kehrt bei den meisten Investoren inzwischen die Erkenntnis ein, dass der Konflikt so schnell nicht beigelegt werden kann: Mit negativen Folgen für die Ölpreise und die Weltwirtschaft.
>
Energiepreisschock: Ein erhebliches Stagflationsrisiko erkennt Gerhard Winzer. Höhere Inflation, geringeres Wachstum, vorsichtige Geldpolitik, so fasst er die Lage zusammen und nimmt Veränderungen bei seiner Positionierung in Aktien vor.
>
Aktien, ETFs und Fonds
Aktien, ETFs und Fonds
Autoindustrie: Für Europas Kfz-Produzenten war 2025 ein "annus horribile". Sie wurden zwischen E-Mobilität, chinesischer Konkurrenz und amerikanischer Zollpolitik zerrieben. Ob 2026 besser wird, untersucht Mark Heinrichs von DJE. >
Elektro-Zeitalter: Nicht nur die Autoindustrie ist auf dem Weg in die Elektrifizierung, weltweit nimmt der Strombedarf enorm zu. Pierre Schang zeigt die eher selektiven Anlagechancen bei Stromnetzen, KI, Robotik und Erneuerbaren auf. >
Ulrich Urbahn, Berenberg
Keine Entspannung
Bedingt durch den Nahostkrieg bleibt die Lage laut Ulrich Urbahn fragil. Um 75 Prozent hat der Ölpreis seit Jahresbeginn zugelegt, ein Angebotsschock der besonderen Art. Trotzdem hofft er, dass sich der Konflikt in absehbarer Zeit abkühlt und der Abverkauf in Aktien damit beendet wird. Mittelfristig bleiben auch Edelmetalle aussichtsreich.
DER BERENBERG-MONITOR
Japan: Für Naomi Fink puffern viele positive Faktoren die endogenen Schocks ab, die die japanische Wirtschaft treffen. Ein schwächerer Yen, Gewinnrevisionen nach oben und eine fiskalische Expansion dürften Schub für den Nikkei bedeuten. >
Dividenden
Sonderausgabe Dividend
Wie jedes Jahr gibt AnlegerPlus wieder ein umfangreiches Heft rund um Dividenden heraus. Wer es noch nicht heruntergeladen hat, kann das gerne nachholen, es lohnt sich. Die Themen sind u.a.: Verlässliche Dividendentitel I Dividenden als Renditebaustein I ausgewählte Einzeltitel I Dividenden-Fonds- und ETFs, für jeden ist was dabei:
ZUR AKTUELLEN AUSGABE
Anleihen
Nachhaltigkeit
Bonds aktuell: Wir stellen interessante, meistgehandelte und neu handelbare Euro- und Fremdwährungsanleihen an der Börse München vor. Gemeinsam mit dem unermüdlichen Bonds-Team der Baader Bank AG. >
Ineffizienzen: Anleihe Kaufen, Zinsen einstreichen, abwarten, ganz einfach? Von wegen, Anleihemärkte sind komplex, dynamisch und voller Ineffizienzen, mahnt Alex Wise von UBS an. Flexibel agieren und selektiv handeln lautet sein Programm. >
Krypto und Rohstoffe
Krypto und Rohstoffe
Bitcoin: Die heftigen Bewegungen des Bitcoin führt Darius Moukhtarzade darauf zurück, dass die Kryptowährung im Finanzmarkt angekommen ist. Deshalb weist sie eine hohe Sensitivität gegenüber makroökonomischen Impulsen auf. >
Öl: Michaël Nizard und Nabil Milali halten die Situation im Nahost-Krieg und der Straße von Hormus für die bisher schwerwiegendste Krise in der Geschichte des globalen Ölmarkts. Sie stellen drei mögliche, wenig erfreuliche Szenarien vor. >
 Robert Halver, Baader Bank
Illusion oder Tatsache?
Robert Halver fragt sich, ob Edelmetalle nur noch eine Illusion von Sicherheit geben und ob Murphys Gesetz jetzt auch auf Gold zutrifft? Wie so oft an der Börse gilt es aber, einen langfristigen Horizont einzunehmen, so sein Credo. Und zuletzt wird wieder Normalität einkehren - im Nahen Osten und bei Gold und Silber.
MEHR ERFAHREN
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
Nachhaltig Investieren: Alle Regionen und Branchen stehen derzeit unter Druck, trotzdem ist das für Lloyd McAllister kein Grund für Pessimismus. Saubere Technologien und Verbesserungen in den Schwellenländern machen ihm Mut. >
Weltwassertag am 22. März: Während die Nachfrage nach Süßwasser kontinuierlich steigt, nimmt die Ressource Wasser durch den Klimawandel und fehlende Infrastruktur ab. Alexander Roll lenkt den Blick auf diesen "Wasserstress". >
Die Börsenbuben - Börse unplugged
Die Börsenbuben
Keine Panik: Nahostkrieg und Notenbanken
Die immer weiter steigenden Öl- und Gaspreise aufgrund des Nahost-Krieges haben Folgen für die Wirtschaft und die Börsen, keine Frage. Mani Schmid und Uli Kirstein gehen dem als Die Börsenbuben nach. Jenseits des Krieges bleibt es kämpferisch, denn die Unicredit hat ein - feindliches - Übernahmeangebot an die Commerzbank abgegeben. Wie das ausgehen könnte und was Anleger bei solchen Übernahmen beachten sollen, dröseln die beiden ebenfalls auf. Und damit es nicht ganz so negativ endet, gibt es auch noch ein freundliches Übernahmeangebot, da dürfen sich dann alle freuen, auch die Anleger. Aber sie sollten es auch nicht ausreizen, mahnt Mani Schmid an.
EINFACH REINSCHAUEN
 
Mani Schmid und Uli Kirstein
Die Börsenbuben - Live
Wegen der Osterferien und des Umbaus unseres Börsenstudios gibt es die nächsten Börsenbuben live erst wieder am Donnerstag, den 16. April, aber wie immer um 15:00 Uhr. 
Doch wer nicht so lange warten will: Wir sind auch auf dem Anlegertag München am 28. März zugegen und werden auf jeden Fall ein aktuelles Video aufnehmen!
HIER ANMELDEN
Anlegertag München
Nachhaltigkeit
Anlegertag: Am 28. März findet von 9:30 bis 17:00 Uhr der Anlegertag München in der Motorworld statt. Selbstverständlich sind die Börse München und ihre Schwesterbörse gettex exchange dort vertreten. Schnell kostenlos anmelden! >
Vorträge: Um 11:15 gibt Marile Glöcklhofer einen Einblick zum Richtigen Ordern im "Dampfdom" und um 12:00 erläutert Lars Reichel, wie Trader richtig hebeln im "Rollenprüfstand". Hier gibt es das gesamte Vortragsprogramm. Und Mani Schmidt und Uli Kirstein werden auch da sein und eine kurze Aufnahme als Die Börsenbuben machen!  >
Meist gelesen
AnlegerPlus präsentiert das vielseitige Dividendenheft zum Download. >
Robert Halver liest bei den Notenbanken zwischen den Zeilen. >
Zoltan Koch schaut genau auf die Gewinner in Europa trotz des Krieges. >
Presseschau
 Ulrich Kirstein, Börse München
Defensiv-Yoga im Depot
Sorgen über Sorgen, so ist die gegenwärtige Lage. Der Aktionär erinnert an Irankrieg, KI-Angst, Ölpreisschock, Börse Online setzt auf Defensivpower fürs Depot und Focus Money hält reich werden ohne Stress für möglich. Die Bundesregierung trickst mit ihren Vermögensschulden und das Homeoffice ist gut für den Nachwuchs.
MEHR LESEN
Auf eines kann man sich verlassen in diesen Zeiten: Auf überraschende Aktionen aus dem Weißen Haus. Da hilft nur eines: Ruhe und Optimismus bewahren. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Restwoche und freuen uns, Sie am Anlegertag am Samstag in der Motorworld in München zu begrüßen.
Ulrich Kirstein und
das Team der Börse München
Weiterführende Links
Kurse | Nachrichten | Südseiten
Impressum
Bayerische Börse AG / Hopfen straße 4, 80 335 München / Telefon: + 49 89 549045-0 / E-Mail: info@boerse-muenchen.de / Vorstand: Dr. Robert Ertl, Andreas Schmidt / Registergericht: Amtsgericht München / HRB 131384 / USt-ID-Nr.: DE208207922
© 2025 Bayerische Börse AG
www.boerse-muenchen.de
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.