NEWS 17. März 2026
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Engstelle: Die Straße von Hormus bleibt faktisch unpassierbar und treibt die Ölpreise weiter in die Höhe - mit Folgen an den Tankstellen und bei den Unternehmen. Werden jetzt die Notenbanken reagieren? Diese Woche erklären sich sowohl die Fed als auch die EZB. Zinsen rauf oder runter, das ist die Frage. Die Berichtssaison geht zu Ende und der Nahostkrieg ist das bestimmende Thema. Aber vielleicht helfen Dividenden gegen zu viel Pessimismus, das neue Heft von AnlegerPlus "Dividend" steht zum Download bereit. Alles in allem bringt es unser Marktbericht auf den Punkt: Börsen bleiben im Banne des Krieges!
ZUM MARKTBERICHT
Konjunktur und Märkte
Konjunktur
 
Josefina Rodriguez, Vanguard
Das Dilemma der EZB
Wie soll die Europäische Zentralbank reagieren? Dauerhaft hohe Energiepreise könnten Europas Wirtschaft in eine Rezession führen, aber reicht diese Aussicht schon, um die Zinsen zu senken? Nach Josefina Rodriguez wird es nicht zu einer Zinsänderung diese Woche kommen, aber die EZB wird die Lage genau sondieren.
GELDPOLITIK AUF SICHT
Notenbanken I: Der Energiepreisschock setzt sowohl die Fed als auch die EZB unter Druck, davon ist Felix Schmidt überzeugt. Wobei gegenläufige Reaktionen kommen könnten: Eine Zinssenkung in den USA und eine -erhöhung in Europa.  >
Notenbanken II: Robert Halver gibt einen kurzen Rückblick auf das Agieren der Notenbanken in der Vergangenheit: Die Bundesbank galt noch als "Legende" und die Fed hob die Zinsen zweistellig an. Heute gilt es, zwischen den Zeilen zu lesen.
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Reformpolitik: Die Reformpolitik der Bundesregierung dürfte den privaten Konsum eher nicht befeuern, sondern nur die Sparquote erhöhen. Nach Klaus Bauknecht bremst der typisch deutsche Vater-Staat-Gedanke das Konsumwachstum.
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Risikoszenarien: Eigentlich herrscht 2026 ein "Goldilocks-Setup". Doch Jörg Held erkennt potenzielle Risiken, die von einer Rezession in den USA über die geopolitische Eskalation im Iran bis zu neuen KI-Bewertungen reichen. >
Optimismus: Der SAFE-Index misst monatlich, wie optimistisch oder pessimistisch Führungskräfte von börsennotierten Unternehmen in Deutschland sind. Im März hellte sich die Stimmung auf, wie Florian Heider und Alexander Hillert konstatieren. >
Ölpreis: Die stark steigenden Rohölpreise und die zusätzliche Verknappung weiterer Rohstoffe durch die faktische Sperrung der Straße von Hormus bleibt im Fokus der Kapitalmärkte. Für Ulrich Kater eine große Hypothek für die Wirtschaft. >
Aktien, ETFs und Fonds
Aktien, ETFs und Fonds
Asset-Allokation: Zum einen verunsichert der Nahostkrieg, zum anderen der schwächelnde US-Arbeitsmarkt. Trotz allem kann Jeff Blazek keinen nachhaltigen Wachstumseinbruch erkennen und bleibt für risikoreiche Titel empfänglich.  >
Krisengewinner: Eigentlich lief das Jahr 2026 für europäische Aktien gut, viele Investoren hatten sich dort positioniert. Der Krieg ändert alles. Zoltan Koch erkennt zwei mögliche Szenarien und bei allem Unbill auch eindeutige Gewinner der Lage. >
Nick Clay, Redwheel
Was bedeutet Qualität?
Ende 2025 wiesen Qualitätsaktien die stärkste Underperformance seit 20 Jahren aus. Ein Kaufsignal? Nick Clay mahnt zur Vorsicht, denn die Zeiten haben sich geändert. Qualität um der Qualität willen ist in Zeiten der Disruption kein Erfolgsmodell mehr. Er stellt die globale Aktienstrategie seines Hauses vor: Ertragsstärke, Beständigkeit und Bewertung.
QUALITÄT UM JEDEN PREIS
Angst: Die "German Angst" ist über den deutschen Sprachraum hinaus sprichwörtlich für unser Verhalten. Doch als nebulöse Furcht vor allem und nichts hilft sie weder im Leben noch bei der Aktienanlage, so Norbert Betz, unser Leiter Handelsüberwachung. >
Globale Aktien: Kapital floss aus Qualitäts- und Wachstumstiteln in wertorientierte und zyklischere Segmente. Welche Gewinner und Verlierer das je nach Sektor betraf, führt das Aktien-Team von AMOVA vor. Ist jetzt Zeit für eine Umkehr? >
ETF-Boom: Mit Mittelzuflüssen von 56,3 Mrd. US-Dollar haben die Anleger den nächsten Rekord vom Januar geknackt. An erster Stelle standen Aktien-ETFs. David Hsu erklärt, was hinter dieser Dynamik steckt und welche Segmente profitieren. >
Schwellenländer: 2025 haben sich Schwellenländer-Aktien gut entwickelt und dies dürfte dieses Jahr so weitergehen, nicht zuletzt dank KI. Sammy Suzuki sieht sowohl das markoökonomische Umfeld wie die Unternehmensdaten positiv. >
Japan ist seit Fukushima mehr von fossilen Brennstoffen abhängig - gerade auch über die Straße von Hormus. Naomi Fink kann deshalb eine Rezession nicht ausschließen. Den Aktienmarkt des Landes sieht sie stärker gespalten. >
Dividenden
Sonderausgabe Dividend
Wie jedes Jahr gibt AnlegerPlus wieder ein umfangreiches Heft rund um Dividenden heraus. Über die Börse München gibt es das pdf umsonst zum Downloaden mit Verlinkungen auf die genannten Aktien. Themen sind: Verlässliche Dividendentitel I Dividenden als Renditebaustein I ausgewählte Einzeltitel I Dividenden-Fonds- und ETFs, für jeden ist was dabei:
ZUR AKTUELLEN AUSGABE
Anleihen
Nachhaltigkeit
Bonds aktuell: Wir stellen interessante, meistgehandelte und neu handelbare Euro- und Fremdwährungsanleihen an der Börse München vor. Gemeinsam mit dem unermüdlichen Bonds-Team der Baader Bank AG. >
Wandelanleihen: Eine Anlageklasse, die längere Zeit ein wenig stiefmütterlich behandelt wurde, schiebt sich mehr und mehr in das Interesse vieler Anleger und Investoren. Da erinnern wir gerne an unser kurzes Video zum Thema. >
Krypto und Rohstoffe
Nachhaltigkeit
Wendepunkt: Auch für Bitcoin ist der Ölmarkt relevant, im positiven Sinne, da Investoren zu Alternativen greifen. Adrian Fritz zeigt, dass im Iran Bitcoin eine ganz praktische Rolle spielt, da dort Geld sicher vor staatlichem Zugriff geparkt wird. >
Kupfer und Uran: Matt Lodge nimmt wieder Rohstoffe unter die Lupe und bleibt dabei, dass Kupfer und Kupferminen attraktiv sind. Aber auch nukleare Energie und Uran sind aktuell besonders gefragt und Gold und Silber wird weiterhin geschätzt. >
Die Börsenbuben - Börse unplugged
Die Börsenbuben
Die Kanonen donnern
Kaufen, wenn die Kanonen donnern, diesem Spruch des Barons Rothschild aus der Napoleonischen Zeit gingen die Börsenbuben Mani Schmid und Uli Kirstein vergangene Woche nach und er gilt angesichts des Krieges im Nahen Osten noch immer. Wer Mut hat, kann Chancen nutzen, ansonsten gilt es aber, Beine still halten und vor allem nicht in den Panikmodus schalten, warnt Mani. Zusätzlich werden während der Berichtssaison noch einige Einzelwerte böse abgestraft. Mani Schmid sucht nach Gründen dafür.
MEHR IM VIDEO
 
Mani Schmid und Uli Kirstein
Die Börsenbuben - Live
Am Donnerstag nächste Woche treffen die Börsenbuben wieder aufeinander und auch da werden der Nahostkrieg und der Ölpreis sicher noch eine entscheidende Rolle spielen.
Wenn Sie direkt live dabei sein möchten, am  Donnerstag, den 19. März, um 15:00 Uhr, für 15 Minuten, einfach kurz und kostenlos anmelden.
HIER ANMELDEN
Anlegertag München
Nachhaltigkeit
Anlegertag: Am 28. März findet von 9:30 bis 17:00 Uhr der Anlegertag München in der Motorworld statt. Selbstverständlich sind die Börse München und ihre Schwesterbörse gettex exchange dort vertreten. Schnell kostenlos anmelden! >
Vorträge: Um 11:15 gibt Marile Glöcklhofer einen Einblick zum Richtigen Ordern im "Dampfdom" und um 12:00 erläutert Lars Reichel, wie Trader richtig hebeln im "Rollenprüfstand". Hier gibt es das gesamte Vortragsprogramm . >
Meist gelesen
Enguerrand Artaz und die gestressten Märkte: Öl, Zinsen und Aktien. >
Robert Halver begleitet ein Kamel durchs Nadelöhr - oder schaffen es beide nicht? >
Nicolas Wylenzek gibt eine Neubewertung europäischer Aktien, Zeit wird's. >
Presseschau
 Ulrich Kirstein, Börse München
Ein Ass und klarer Kopf
Ölpreisschock, Nerven-Krimi und gefährliche Buchläden sind in den Schlagzeilen. Der Aktionär hält Öl für Gold, Börse Online setzt auf Aktien gegen die Krise und Focus Money legt 50.000 Euro an. Es wird weniger Bier getrunken in Deutschland, schließlich ist Alkohol riskant. Aber warum trinken Bremerinnen so wenig und Bremer so viel davon, mysteriös...
MEHR LESEN
Der Sprit wird immer teurer, der öffentliche Nahverkehr streikt, am liebsten würde man daheim bleiben und den Kopf unter die Bettdecke stecken. Doch es nützt nichts, also Augen offen halten und weiter machen - wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei, bleiben Sie im "grünen Bereich", schließlich ist heute St. Patrick's Day!
Ulrich Kirstein und
das Team der Börse München
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