NEWS 10. März 2026
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Ölpreisschock: Die Hoffnungen, die Märkte könnten sich rasch stabilisieren, haben sich so nicht erfüllt. Am Montag sackten die Kurse erneut deutlich ab, da sich der Nahostkrieg eher ausweitet und der Ölpreis immer weiter nach oben kletterte. Donald Trump versucht zwar, die Märkte zu beruhigen und stellt ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht. Prompt ging der Ölpreis wieder runter. Jedenfalls sind aktuell einmal mehr starke Nerven gefragt. Unser Marktbericht bleibt dabei: Der Ölpreis verdirbt (nicht nur) den Anlegern die Laune.
ZUM MARKTBERICHT
Konjunktur und Märkte
Konjunktur
 
Enguerrand Artaz, LFDE
Die Märkte im Stresstest
Die politische Instabilität im Nahen Osten durch den Kriegsausbruch und vor allem die Entwicklung der Energiepreise haben an den Finanzmärkten für eine erhöhte Nervosität gesorgt. Trägt das Szenario einer nur kurzen Militäraktion? Enguerrand Artaz benennt mögliche Risikofaktoren, rät aber gleichzeitig, auch mögliche Chancen zu erkennen.
BITTE NICHT ÜBERREAGIEREN
Märkte-Monitor: Alles in allem verhalten sich die US-Märkte einigermaßen gelassen während der Operation "Epic Fury", konstatiert Ulrich Urbahn. Der Ölpreis ist seit Jahresbeginn jedoch um 57 Prozent gestiegen, Gold nur um 21 Prozent. >
Hormus-Test: Der Krieg ist auch bei uns im Alltag angekommen, wir merken es an der Zapfsäule wegen Hormus. Diese Meeresenge ist extrem gefährlich, es lauern Minen und Drohnen. Tanker lassen sich nicht versichern, warnt Carsten Klude.
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Hormus rational: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als durch die Straße von Hormus, unkt Robert Halver. Doch erstens müsste es eher schwimmen und zweitens sieht die Welt für Anleger rational gedacht gar nicht so übel aus. >
Unsicher: Der Krieg wird länger dauern als von vielen erwartet, weshalb jetzt die ökonomischen Folgen für die Weltwirtschaft in den Vordergrund rücken, warnt Ulrich Kater. Die Finanzmärkte bleiben hochnervös, eine Rezession könnte folgen. >
Volatilität: "Risk off" oder "Risk on", das ist die Frage, die sich Investoren derzeit stellt. Beat Thoma weist auf typische Signale hin, die Anleger jetzt im Auge behalten sollten, zum Beispiel Kriegsrisikoprämien in der Schiffsversicherung. >
Kapitalmarktunion: Europa lernt aktuell, wie abhängig es von den beiden größten Volkswirtschaften USA und China ist. Felix Schmidt mahnt an, dass es jetzt aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und die Flucht nach vorne antreten muss. >
Aktien, ETFs und Fonds
Aktien, ETFs und Fonds
KI-Schock: Ausgerechnet die Softwarebranche mit ihren Abo-Erlösmodellen gerät in einen Verdrängungskampf mit KI-Agenten. Deshalb wurden viele Unternehmen von den Börsen abgestraft. Tobias Kern will nicht alle über einen Kamm scheren. >
Verteidigung: Durch die Angriffe aus dem Iran wurden auch die Golfstaaten in den Krieg involviert. Das lenkt das Augenmerk auf Verteidigungsstrategien und damit auf Unternehmen, die hier aktiv sind. Tom Bailey hat sich näher umgesehen. >
Nicolas Wylenzek, Wellington
Europäische Aktien
Noch immer ist Europa in vielen Aktienportfolios untergewichtet. Nicolas Wylenzek plädiert jedoch weiterhin für Vorsicht. Aber bereits bei kleineren Verbesserungen erkennt er angesichts der insgesamt gedämpften Stimmung Aufwärtspotenzial. Er stellt einige interessante Branchen vor und hofft auf weiteren Rückenwind für die Mikroebene wie in Japan.
CHANCEN IN EUROPA
Handelsvolumen: Erstmals überwand das tägliche Handelsvolumen an den US-Aktienmärkten die Marke von einer Billion US-Dollar. Das DJE-Team analysiert den Volatilitätsindex, der für den Gesamtmarkt niedrig, für Einzelwerte jedoch hoch ist. >
Kernenergie: Angesichts der Öl- und Gaspreise stellt sich die Frage, wie abhängig Volkswirtschaften von fossiler Energie künftig noch sein wollen. Alexis Bienvenu sieht Rückenwind für Nuklearprojekte und Tech-Firmen in der Energieerzeugung. >
Anleihen
Nachhaltigkeit
Bonds aktuell: Wir stellen interessante, meistgehandelte und neu handelbare Euro- und Fremdwährungsanleihen an der Börse München vor. Gemeinsam mit dem unermüdlichen Bonds-Team der Baader Bank AG. >
Öl und Zinsen: Eines ist sicher: Je länger der Krieg dauert, desto größer die Auswirkungen, nicht zuletzt auf die Inflation. Was das längerfristig für die Zinsen bedeuten könnte, beleuchtet Klaus Bauknecht: Steigen oder fallen sie? >
Krypto und Rohstoffe
Nachhaltigkeit
Weltfrauentag: Dass Kryptos und Technologie keine reine Männersache sind, machen Julia Ebner und Sina Meier von 21Shares deutlich. Sie erkennen darin vielmehr Chancen für die finanzielle Selbstbestimmung und Teilhabe für Frauen. >
Öl und Gas: Matt Lodge ordnet direkte und indirekte Auswirkungen des Nahost-Krieges auf Rohstoffe ein und nimmt dabei auch Gold und Silber, Minenaktien sowie prozyklische Rohstoffe wie Kupfer unter die Lupe. Gefragt: Sichere Häfen! >
Die Börsenbuben - Börse unplugged
Die Börsenbuben
Die Kanonen donnern
Kaufen, wenn die Kanonen donnern, hieß es einst beim Baron Rothschild (und verkaufen, wenn die Violinen spielen), doch gilt das auch heute noch? Mani Schmid und Uli Kirstein sind die Börsenbuben und beleuchten den aktuellen Krieg und seine Auswirkungen auf die Börsen. Schließlich sieht es eher so aus, als ob viele Investoren raus gingen aus Aktien (und rein in Gold?). Ist also der Panikmodus angebracht? Fast schon nebenbei läuft die Berichtssaison weiter, doch auch hier wurden einige Unternehmen deutlich abgestraft - ob zu Recht?
MEHR IM VIDEO
 
Mani Schmid und Uli Kirstein
Die Börsenbuben - Live
Am Donnerstag nächste Woche treffen die Börsenbuben wieder aufeinander und auch da werden der Nahostkrieg und der Ölpreis sicher noch eine entscheidende Rolle spielen.
Wenn Sie direkt live dabei sein möchten, am  Donnerstag, den 19. März, um 15:00 Uhr, für 15 Minuten, einfach kurz und kostenlos anmelden.
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Anlegertag München
Nachhaltigkeit
Anlegertag: Am 28. März von 9:30 bis 17:00 Uhr findet der Anlegertag München in der Motorworld statt. Selbstverständlich sind die Börse München und ihre Schwesterbörse gettex exchange dort vertreten. Schnell kostenlos anmelden! >
Vorträge: Um 11:15 gibt Marile Glöcklhofer einen Einblick zum Richtigen Ordern im "Dampfdom" und um 12:00 erläutert Lars Reichel, wie Trader richtig hebeln im "Rollenprüfstand". Hier gibt es das gesamte Vortragsprogramm. >
Meist gelesen
Ulrich Urbahn verfolgt die Nahost-Eskalation und ihre Auswirkungen auf die Märkte >
Robert Halver wagt eine Einschätzung, wie der Krieg die Finanzwelt belastet >
Michaël Nizard sieht den ganzen Nahen Osten ins Ungewisse stürzen >
Presseschau
 Ulrich Kirstein, Börse München
Kaufen oder reiten
Krieg, kein Geld von der Bundesbank und aus alt mach neu: von VEB zu GmgV. Der Aktionär kauft wegen der Kanonen, Börse Online reitet die Rotation und Focus Money schichtet um mit der Abrissbirne. Das Öl, das in der Straße von Hormus festsitzt, ist bei uns schon teurer, also her mit der Ölpreisbremse? Gebremst werden in München weiterhin die Surfer...
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Der Krieg in Nahost geht weiter, wir hoffen, auf ein baldiges Ende. Panik ist nicht angebracht, Vorsicht durchaus. Wir wünschen Ihnen eine sichere Hand bei der Anlage. Hoffentlich fühlen Sie sich trotz allem gut, wenn nicht gar großartig, denn heute begehen wir den "Tag der Großartigkeit"!
Ulrich Kirstein und
das Team der Börse München
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