NEWS 3. März 2026
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Krieg: Was viele bereits seit längerem erwartet und befürchtet hatten, ist nun eingetroffen: Die USA und Israel haben den Iran angegriffen. Die Märkte schickte das am Montag in eine Korrektur, die angesichts der Lage aber eher moderat ausfiel. Der Dax testet weitere Unterstützungen, so die Aussage von Charttechniker Martin Utschneider. Nach zwei Tagen hat der Dax aber zwischenzeitlich mehr als 1.500 Punkte eingebüßt, die Nervosität steigt. Hoffen wir einmal, dass unser Newsletter einmal mehr als Kontraindikator funktioniert und es wieder aufwärts geht. Flucht in sichere Häfen ist unser Marktbericht überschrieben - und das wünschen sich derzeit wahrlich nicht nur Anleger und Investoren.
ZUM MARKTBERICHT
Konjunktur und Märkte
Konjunktur
 
Ulrich Urbahn, Berenberg
Nahost-Eskalation
Die Militäraktion im Nahen Osten dürfte länger dauern und sich nicht auf wenige präzise Schläge beschränken. Ulrich Urbahn bewertet die Lage und welche Auswirkungen sie auf Energiepreise, Aktien, Anleihen und überhaupt das Portfolio von Berenberg hat. Er setzt weiterhin auf ein Übergewicht bei Aktien und Gold - weniger auf Anleihen.
DIE AUSWIRKUNGEN
Nahost I: Der Nahe Osten stürzt ins Ungewisse und an den Finanzmärkten macht sich Risikoscheu breit. Michaël Nizard und Nabil Milali zeigen drei mögliche Szenarien des weiteren Kriegsverlaufs samt möglicher Folgen auf. >
Nahost II: Bisher scheinen die Märkte sowohl bei Anleihen als auch bei Aktien von einem begrenzten Konflikt auszugehen. An den asiatischen Börsen löste der Krieg aber einen Ausverkauf aus, die Lage wird kritischer eingeschätzt, so Naomi Fink.
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Nahost III: Auch Robert Halver beleuchtet die aktuelle Lage und mahnt die Anleger zur Gelassenheit, denn Panik ist in aller Regel kein guter Ratgeber. Er hofft, dass der Iran als ständiger Anheizer weltweiter Konflikte endlich befriedet wird. >
Fragil: So schätzt Chefvolkswirt Klaus Bauknecht die Stimmungslage nach dem jüngsten ifo-Geschäftsklimaindex ein. Wohl gemerkt, vor Kriegsausbruch im Nahen Osten. So reicht ihm eine leichte Stimmungsaufhellung nicht für einen Aufschwung. >
Emerging Markets I: Verlieren die USA den wichtigen Kampf um die technologische Führungsrolle und die Gunst globaler Investoren? Naomi Waistell richtet ihren Blick auf wichtige Schwellenländer und ihre strukturellen und fundamentalen Benefits.  >
Emerging Markets II: Ihren Schwerpunkt legt Jitania Kandhari von Morgan Stanley auf China, das sich neu definiert, weg von Immobilien hin zu Industrie, Exporten und Technologie. Sie stellt Wachstumstreiber und regionale Gewinner vor. >
Aktien, ETFs und Fonds
Aktien, ETFs und Fonds
US-Aktien: Die "Glorreichen Sieben" gehörten zu den Überfliegern im Aktienmarkt, doch derzeit scheinen sie unsanft zu landen. Kent Hargis richtet sein Augenmerk jetzt lieber auf Europa und Asien als lohnende Regionen für Anleger. >
Volatilität: Die Zweifel bei KI-Werten und Donald Trump erneut irrlichternde Zollpolitik führen zu einer Neubewertung der Märkte. Michaël Nizard rät deshalb zu einer selektiven Allokation, basierend vor allem auf Fundamentaldaten. >
Ulrich Meixner, Börse München
Seitwärts im Februar
Im Februar war an den Märkten noch ganz überwiegend eine Seitwärtsbewegung zu spüren. Und was wird in einr solchen Situation besonders gehandelt? Ulrich Meixner mit den neuesten Daten über Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen. Bemerkenswert: Der Heimatmarkt nimmt nur noch 24 Prozent ein, angelegt wird global.
DIE MEISTGEHANDELTEN
Strukturelle Bedeutung: Der MSCI Emerging Markets übertraf 2025 mit einem Plus von 31 Prozent die Industrieländer deutlich. Und das trotz America First Politik! Deshalb findet Kévin Net, dass die Aktien noch Luft nach oben haben. >
KI und Energie: Die Energiepreise steigen auch in den USA und das angesichts des immer größeren Energiehungers von KI-Unternehmen. Deshalb finanzieren Techkonzerne selbst in Energieinfrastruktur, wie Enguerrand Artaz aufzeigt. >
China: Untergewichtet, unterbewertet, unterschätzt, das seien Aktien aus dem Reich der Mitte, erklärt John Lin. China-Aktien erzielten zwei Jahre hintereinander zweistellige Renditen, von vielen Investoren aber kaum bemerkt: Billig trotz Rally! >
Anleihen
Nachhaltigkeit
Bonds aktuell: Wir stellen interessante, meistgehandelte und neu handelbare Euro- und Fremdwährungsanleihen an der Börse München vor. Gemeinsam mit dem unermüdlichen Bonds-Team der Baader Bank AG. >
Robustes Umfeld: Bei US-Staatsanleihen wartet Nicolas Jullien ab, im Euroraum hält er an einer moderaten Übergewichtung der Duration fest und bei Bonds aus Schwellenländern setzt er auf Lokalwährungen und Unternehmensanleihen. >
Krypto und Rohstoffe
Nachhaltigkeit
Die Eigentumsfrage: Diese Woche lässt Darius Moukhtarzade den Bitcoin-Kurs einmal beiseite und klärt uns über die Bedeutung von Begriffen wie Aave und DAO auf. Die Gretchenfrage dabei: Wem gehört eigentlich der wirtschaftliche Wert? >
Öl: Sehr konkret beleuchtet Hakan Kaya die Auswirkungen des Nahost-Konfliktes auf den Rohölpreis. Seiner Meinung nach ist eine dreistellige Preisentwicklung nicht von der Hand zu weisen - es hängt viel vom Nadelöhr Hormus ab. >
Die Börsenbuben - Börse unplugged
Die Börsenbuben
Keine Langeweile
Vor zwei Wochen galt es für die Börsenbuben Mani Schmid und Uli Kirstein noch, die Seitwärtsbewegung an den Märkten zu erklären. Damit ist es nun allerdings vorbei, trotzdem, wer noch einmal reinschauen will in unser Video, kann dies gerne tun. Der Blick über den Tellerrand nach Japan lohnt weiterhin. Dort floriert der Aktienmarkt, wenn da nicht die Sorge vor Carry Trades wäre...
MEHR IM VIDEO
 
Mani Schmid und Uli Kirstein
Die Börsenbuben - Live
Am Donnerstag treffen die Börsenbuben wieder aufeinander und werden sich mit der Reaktion der Märkte auf den Nahostkrieg befassen und was Anleger nun am besten tun sollen. Wenn Sie direkt live dabei sein möchten, am  Donnerstag, den 5. März, um 15:00 Uhr, für 15 Minuten, einfach kurz und kostenlos anmelden.
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Meist gelesen
Robert Halver fragt sich, wie dramatisch die neuen Zölle tatsächlich sind. >
Thomas Schumm kurvt mit neuen Aktien an der Börse am kalten Polarkreis herum. >
Jan Mooren kann zwar mehr Recht bei den Zöllen erkennen, aber wenig Klarheit. >
Presseschau
 Ulrich Kirstein, Börse München
Nebenwerte ins Depot
Chaos um Zölle waren einmal mehr die Schlagzeilen vergangene Woche. Der Aktionär sieht rot und die besten Aktien, bei Börse Online zünden Nebenwerte und Focus Money beschert mit Dividenden ein zweites Einkommen. München spielt weniger die Verkehrswende als ein Verkehrsende durch. Und: wohin mit der teuren Geige im Flugzeug?
MEHR ZUM SCHMUNZELN
Panik ist ein schlechter Ratgeber, nicht nur aber vor allem an der Börse. Bleiben Sie also gelassen, auch wenn es angesichts der aktuellen Lage schwerfällt. 
Ulrich Kirstein und
das Team der Börse München
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