NEWS 24. Februar 2026
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Zölle: Kaum hat das oberste Gericht in den USA Trumps einsame Zollpolitik abgemahnt, verkündet der Präsident flugs neue Zölle. Das drehte die Märkte kurzzeitig ins Minus, doch die Marktteilnehmer sind diese Kapriolen schon gewöhnt (und langsam leid). Den Dax drückte das unter die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten und Charttechniker Martin Utschneider erkennt ein "fragiles Gesamtbild". Dem ist wohl so. Unser Marktbericht verknüpft positive Signale mit politischen Sorgen, man darf gespannt sein, welches Thema sich durchsetzt.
ZUM MARKTBERICHT
Konjunktur und Märkte
Konjunktur
 
Jan Mooren, M.M.Warburg
US-Zollhammer
Der Oberste Gerichtshof in den USA hat in Sachen Zölle zwar ein klares rechtsstaatliches Signal gesetzt - wirtschaftlich sieht es jedoch ganz anders aus. Jedenfalls kann Jan Mooren von M.M.Warburg keine Entwarnung erkennen und die bisherige Reaktion von Donald Trump lässt auch wenig Hoffnung auf Vernunft aufkeimen.
WENIGER KLARHEIT
Zollchaos: Müssen die bisher von den USA verhängten Zölle womöglich zurückgezahlt werden? Das würde ein tiefes Loch in den US-Haushalt reißen, mahnt Ulrich Kater. Deshalb gibt es gleich mal neue Zölle, die per Dekret wirken. >
Zolldiskussion: Wie dramatisch ist die aktuelle Zollsituation tatsächlich? Dem geht Robert Halver wie gewohnt meinungsstark und faktenbasiert nach. Trump stehe  einigermaßen entzaubert da, während europäische Value-Titel punkten.
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Japan: Laut Alexis Bienvenu kehrt das Land auf die wirtschaftliche Weltbühne zurück. Der Schwung des Marktes - der Nikkei beweist es - sei nicht zuletzt auch dem Aufwärtstrend bei den Zinssätzen geschuldet. Das gab den Banken Schub. >
Nukleare Abschreckung: Atomwaffen sind zwar eine Art ultimative Versicherung, aber sie ersetzen keinesfalls konventionelle Verteidigungsfähigkeiten, erklärt Anthony Penel. Gut für europäische Rüstungskonzerne und ihre Investoren. >
Aktien, ETFs und Fonds
Aktien, ETFs und Fonds
Neu an der Börse: Thomas Schumm listet neue Unternehmen an der Börse in München auf. Damit bietet sich ein bunter Strauß aus unterschiedlichen Branchen und Ländern wie Japan, Schweden, Litauen, Italien und die USA zum Handel an. >
Europas Comeback: Es ist Deutschland und die fiskalische Wende, die die Regierung Merz vollzogen hat, welche zu einer möglichen positiven Neubewertung europäischer Assets führen könnte, davon zeigt sich Kevin Thozet überzeugt. >
Nadège Dufossé, Candriam
Digitale Spaltung
"KI-Angst" treibt die Märkte um, die US-Aktienindizes bewegen sich kaum. Doch wer genauer hinsieht, erkennt Branchen mit hohem Potenzial: So legte Energie im S&P 500 um 20 Prozent zu, der Rohstoffsektor um fast 20 Prozent und Basiskonsumgüter zweistellig. Nadège Dufossé erkennt eine Neubewertung von Geschäftsmodellen.
MEHR GEWINNER
Starke Rotation: Bernd Meyer beleuchtet in seinem Märkte-Monitor Aktien, Anleihen und Multi-Assets. Auch wenn sich an der Oberfläche der Indizes wenig Bewegung zeigt, brodelt es auf der Ebene der Einzeltitel heftig. >
Der Mond auf Erden: Fly me to the moon sang Frank Sinatra und der Song diente dem Film Wall Street als Titelmelodie. Doch das ist nicht die einzige Verbindung zwischen Mond und Aktien, Christoph Geyer zeigt vielversprechende Aktien auf. >
Anleihen
Aktien, ETFs und Fonds
Bonds aktuell: Wir stellen interessante, meistgehandelte und neu handelbare Euro- und Fremdwährungsanleihen an der Börse München vor. Gemeinsam mit dem unermüdlichen Bonds-Team der Baader Bank AG. >
Hiegh Yield: Scott Roth und Chris Sawyer deklinieren den Markt für hochverzinsliche Anleihen nach Fundamentaldaten und technischen Faktoren durch und zeigen, wo sie Chancen sehen. Wichtig: Die gezielte Auswahl der Emittenten. >
Christopher Mey, Candriam
Schwellenländer-Anleihen
Eine große Kluft zwischen Gewinnern und Verlieren macht Christopher Mey aus. Doch nach dem guten Lauf 2025 hält er dieses Jahr für schwierig. Einfach einen Index zu kaufen, reiche nicht aus. Die Volatilität speist sich dabei vor allem aus der Politik der einzelnen Länder. Eine höhere Rendite als bei vergleichbaren US-Anleihen hält er jedoch für wahrscheinlich.
MEHR ERFAHREN
Krypto und Rohstoffe
Nachhaltigkeit
Crash oder nicht: Zwischen hoher Nervosität und struktureller Reife sieht Darius Moukhtarzade den Kryptomarkt aktuell. Eine moderate Gegenbewegung trifft auf extreme Angstniveaus beim Fear & Greed-Sentiment. Starke Nerven sind gefragt. >
Gold: Die Korrekturen beim Edelmetall Anfang des Jahres bedeuten für Imaru Casanova Ausdruck von Volatilität, aber nicht von Schwäche. Sie hält einen dauerhaften Bullenmarkt für wahrscheinlich, bei Gold wie bei Goldminenbetreibern. >
Die Börsenbuben - Börse unplugged
Die Börsenbuben
Keine Langeweile
Als ob sie die neuerlichen Zollkapriolen von Donald Trump vorausgeahnt hätten, erklärten die Börsenbuben Mani Schmid und Uli Kirstein bereits während der Seitwärtsbewegung an den Märkten, dass an der Börse keine Langeweile aufkommt. In München wurde auf der Sicherheitskonferenz über die aktuelle Weltordnung diskutiert und der Bitcoin rauscht nach unten. Da lohnt ein Blick über den Tellerrand nach Japan: Sushi statt Burger. Denn dort floriert der Aktienmarkt, allerdings gelten so manchem Auguren die Carry-Trades als wahre Zeitbomben für die Weltwirtschaft - was ist da dran?
MEHR IM VIDEO
 
Mani Schmid und Uli Kirstein
Die Börsenbuben - Live 
Am Donnerstag nächste Woche treffen die Börsenbuben wieder aufeinander, dann ist bereits März, wie die Zeit vergeht. Themen wird es auch da wieder reichlich geben. Wenn Sie direkt live dabei sein möchten, am  Donnerstag, den 5. März, um 15:00 Uhr, für 15 Minuten, einfach kurz und kostenlos anmelden.
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Meist gelesen
Robert Halver über die künftige Wirtschaftspolitik in Japan - auf in die Vollen. >
Mike Glöckner über die Welt der humanoiden Roboter, die künftig für uns arbeiten. >
TheScreener nimmt sich das Anlagethema Industriemaschinen zur Brust. >
Presseschau
 Ulrich Kirstein, Börse München
Plan B gegen KI-Angst
Wieder zeichnet sich nur ein sehr verhaltenes Wachstum ab in Deutschland. Sei's drum, für Der Aktionär ist Bulle oder Bär Jacke wie Hose, während Börse Online zum Bullen aus Marmor greift und Focus Money zum Kaufen rät. Der Volkswagenkonzern findet 6 Mrd. Euro, ist aber nicht recht glücklich darüber, und die Berliner Polizei vermisst sich ein wenig.
MEHR ZUM SCHMUNZELN
Heute herrscht Regenwetter, morgen soll die Sonne scheinen - wenn das kein Zeichen für die Börse ist. Bleiben Sie gelassen, gut gelaunt und uns gewogen.
Ulrich Kirstein und
das Team der Börse München
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